Soziale Armut in Achern - Unterstützung der Caritas für Sozialzentrum

Veröffentlicht am 03.01.2019 in Ortsverein

Es stimmt nachdenklich, dass wohl auch in der großen Kreisstadt Achern etwa 5000 Menschen an der Armutsgrenze leben. Hier trifft zu, was Berthold Brecht – selbst mit Wurzeln in Achern - einst so klar auf den Punkt brachte: „Die im Dunklen sieht man nicht“. Armut ist verschämt und verdeckt. Das trifft nicht nur für die Dreigroschenoper, sondern auch für Achern zu.

Deshalb sind Einrichtungen wie der Caritas du die AMA in der Stadt goldwert! Sie legen den Finger auf die Wunden der Zeit. Parteien setzen den Willen der Bürger um. Als SPD unterstützen wir deshalb die Forderung nach einem Sozialen Zentrum ausdrücklich und fordern, was unsere Gemeinderäte schon im Stadtrat einbrachten: ein Bürgerzentrum, das entsprechend mit Angeboten für Soziale Projekte räumlich und finanziell erweitert wird! 5000 Betroffene sind eine klare Ansage. Daseinsfürsorge betrifft nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern die Möglichkeit der Teilnahme am öffentlichen Leben.

Achern steht vor großen baulichen Veränderungen. Und das ist gut so. Ohne kriegerische Zerstörung kann eine Generation die Stadt nun weiterentwickeln. Nicht Trümmer und Asche erfordern die Neukonzeption der Stadt, sondern der Gestaltungswille einer Generation, die den Frieden in die Wiege gelegt bekam. Auf diesem Fundament sollten langfristig nicht nur architektonische Leuchttürme, sondern auch soziale und ökologische der Zukunft der Stadt Licht geben!
Patrik Schneider
Markus Singrün